Corona: Infektionsentwicklung, staatliche Massnahmen und Mobilität in der Schweiz

Ergänzend zu dem global ausgerichteten Covid-19-Tableau, welches hier letzte Woche bereits verlinkt wurde, wird in diesem Tableau (auf Deutsch) die entsprechende Entwicklung in der Schweiz und in den einzelnen Kantonen vertieft betrachtet.

Im Weiteren werden die Mobilitätsdaten der Schweizer*innen in dieser Zeit genauer betrachtet:

Für das «erste Coronajahr» und bis zum Juli 2021 können die Google-«Bewegungs»daten mit jenen von «Intervista» verglichen werden. Während die Google-Daten eigentlich «Standortdaten» sind (wo war ein Handy in der Schweiz?) basieren die Bewegungsdaten von Intervista auf einem Bewegungstracking einer repräsentativen Bevölkerungsgruppe. Für den Zweck die «Mobilitätsintensität» im Zeitverlauf aufzuzeigen, ergeben diese beiden Quellen erstaunlich stark übereinstimmende Muster.

Corona: Infektionsentwicklung, staatliche Massnahmen und Mobilität im Vergleich

Ein zentraler Faktor für die Ausbreitung eines ansteckenden Virus ist die Mobilität der Bevölkerung. Entsprechend interessant ist es, das Zusammenspiel zwischen Ausbreitung des Corona-Virus mit den Bewegungsmustern in der Bevölkerung im Verhältnis zu den jeweiligen staatlichen Massnahmen zu vergleichen.

Das verlinkte Tableau ermöglicht diesen Vergleich für einzelne Staaten zu beliebigen Zeitpunkten und im direkten Vergleich von einzelnen Staaten.

Die Vergleiche sind hier zunächst ausschliesslich deskriptiv. Die Daten werden nach Möglichkeit periodisch aktualisiert. Für aktuelle Coviddaten gibt es übersichtlichere Quellen.

Das Projekt ist für mich auch eine weitere ‘Fingerübung’ für komplexere, interaktive Dashboards mit Tableau.

Innovationsförderung und Evaluation

Kürzlich erschien ein Evaluationsbericht zu Innovationsprojekten der eidgenössischen Finanzkontrolle zur staatlichen Innovationsförderung (KTI). Von den 81 untersuchten Projekten der Jahre 2000 bis 2014 stellen rund 2/3 weiterhin eine «relevantes Unterfangen» dar. Rund ein Viertel der Projekte führte zu markttauglichen Produkten. Ist das nun viel oder wenig?

Weiterlesen: Innovationsförderung und Evaluation

Wahlanalysen und Dashboards

Können Wahlanalysen neutral sein - und trotzdem aussagekräftig?

Diese Frage stand im Hintergrund eines kleinen Projektes im Nachgang zu den Bieler Wahlen 2016. Die Stadt Biel möchte - mit dem Ziel die lokale Wahlbeteiligung längerfristig zu stärken - die Wahlerergebnisse attraktiver darstellen als durch die bisher üblichen "Ranglisten" und Tabellen.
In einem ersten Versuch entstand die vorliegende Dashboardlösung. Sie geht weit über die üblichen Ranglisten und Tabellen hinaus, bietet vertiefte Analysen der Wahlergebnisse und ist dennoch in der Aussage politisch neutral. Zuweilen blitzt auch ein spielerisches Element auf.

Die Dashboards können über die Wahl-Site der Stadt Biel/Bienne aufgerufen werden (bevorzugt über ein bereits gross geöffnetes Browserfenster, unter "Analysen") - oder direkt über das verwendete Dashboard- Tool.

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